Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Wien hat wieder drei Wagenplätze

Sep
7

Wiener Wagenplatz-Linien

Diese Webseite besteht seit der Räumung der Wagenburg Hafenstraße nur noch als Archiv.

Weiterführende Informationen zu den drei neuen Wiener Wagenplätzen sind auf den jeweiligen Seiten zu finden:

 → Treibstoff    → AKW Lobau    → Gänseblümchen  

 

Aktionstage

Dez
3

Zum Drucken pdf nehmen, zum Ändern/Übersetzen ist die OpenOffice-Datei (odg) da.

Beim Herumdingsln im OpenOffice ein Achtung: Ihr werdets wahrscheinlich andere Schriften haben, also müsst ihr euch dann leider selber welche aussuchen. Die Schriften wurden so gewählt, dass jede Platz-Gruppe einen eigenen Schriftstil erhält.
PDF-Version
ODG-Version

Wir melden uns zurück

Nov
2

Aktuelle Situation

Wir wurden unter der Androhung von polizeilicher Räumung mit Beschlagnahmung der Wägen aus der Hafenzufahrtsstraße vertrieben. In der extrem kurzen Zeit, die wir hatten um unsere Wohnräume zu retten, war es uns nicht möglich ein alternatives Grundstück zu finden und stehen daher Asyl suchend beim Wagenplatz Lobau. Bereits am ersten Morgen wurden wir von einem Mitarbeiter der MA 69 (Liegenschaftsverwaltung) davon in Kenntnis gesetzt, dass auch hier außerhalb des Wildtierzauns (Grundstücksgrenze) die Situation die gleiche wie in der Hafenzufahrtsstraße wäre.

Was die Tage geschah

Nachdem wir 15 Monate den Platz an der Hafenzufahrtsstraße bewohnt hatten, erhielten wir telefonisch die Aufforderung vom Büro Ludwig, dass wir das Grundstück sofort zu räumen hätten. Die Stadtverantwortlichen fanden es nicht der Mühe wert uns einen konkreten Termin zu nennen. Selbst auf der schriftlichen Aufforderung zur Räumung steht lapidar “sofort”. Was heißt das bitte, wenn man über ein Jahr dort wohnt? Aus informellen Kreisen der Stadtpolitik erfuhren wir, dass ein Polizeigroßaufgebot mit Beamten des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, sowie ein Abschleppunternehmen bestellt sind. Der Einsatz sollte bereits Mittwochs erfolgen, damit eine Eskalation unausweichlich wäre. Da wir rechtzeitig die Presse informiert haben, passierte am Mittwoch erstmal nichts, zwei Vertreter der Stadt brachten uns schriftlich nochmals “die Aufforderung zur Räumung”.

Am Abend wurde uns vom Büro Ludwig “großzügig” eine Schonfrist von 24 Stunden zum Verlassen des Grundstücks gewährt. Thank you for nothing. Die Stadt will wohl alle in Wägenlebenden zusammen in die entlegende Lobau pferchen – ins Wildtiergehege, neben die Großbaustelle. Von Seiten des MA 69 hieß es zu einem Bewohner der Lobau “Was regen Sie sich auf? Die Baustelle ist ja nicht innerhalb des Zauns”. Die Miete ist überteuert.
Die repressive Stadtpolitik vernichtete zwei von drei Wagenplätzen in Wien, weg mit der Vielfalt, hin zur Zwangsnormierung, hier in der Lobau können wir niemanden stören, nicht mal die Baustelle.

We are pissed!

Wir haben uns die letzten Tage den Arsch aufgerissen und Tag und Nacht gearbeitet, nur damit wir Ludwigs Eskalationspolitik einen Strich durch die Rechnung zu machen (einige von uns müssen Konsequenzen für das Nichterscheinen bei wichtigen Terminen tragen). Jetzt wird es an der Zeit dass wir den Verantwortlichen der Stadt gehörig den Arsch aufreißen.

Wir, die BewohnerInnen der ehem. Wagenburg Hafenstraße, suchen ab sofort ein neues Grundstück.

die wohneier hängen euch noch alle ab!

Okt
6

ParTEY

Apr
21

Pünktlich zur Walpurgisnacht schmeißen wir wieder ein Fest! Mit Vilm, Mampf, Gluck, Feuerchen und heißer Kammer.

Party zur Walpurgisnacht

Party zur Walpurgisnacht

Am Abend des 30.04.2010 in der schönsten Wagenburg, die Wien zu bieten hat :p.

vom Traum zum Raum!

Mrz
3

DEMONSTRATION für mehr kollektive, selbstverwaltete Räume zum Leben, Arbeiten und Lernen!
Freitag, 5. März 2010, Beginn 13:00 Praterstern

In einer Zeit, in der die Mieten ins Unleistbare steigen, muss bereits über die Hälfte des Einkommens fürs Wohnen ausgegeben werden. Neue, überteuerte Wohnkomplexe werden aus dem Boden gestampft, obwohl mehr als 80.000 Wohnungen in Wien leer stehen. Mit dem Stopp der Errichtung von Gemeindewohnungen Mitte der 80′er-Jahre und der darauf folgenden Verschwendung der Wohnbausteuer als Subventionstopf für SpekulantInnen ist die Gemeinde Wien aktiv daran beteiligt, das Mietniveau in immer unerträglichere Höhen zu treiben.

Der erste Schritt zur Umkehrung dieses Trends ist die Einführung mietfreien Wohnens in gemeindeeigenen Wohnungen. Wohnen muss ein Grundrecht sein! Wohnen müssen alle und der Platz dafür ist begrenzt. Um den Menschen das Leben wieder leistbar zu machen, fordern wir mietfreies Wohnen – d.h. unbefristete Hauptmietverträge auf Betriebskostenbasis – für alle, und die Öffnung leerstehender Wohnungen, Häuser und Grundstücke nach einem halben Jahr Leerstand!

Die 2 neuen Wagenplätze und die Gruppe Hausprojekt zeigen den Bedarf an autonomen, selbstverwalteten und unkommerziellen Projekten, der nicht nur in Wien stetig steigt! Es ist absurd Gruppen von Menschen, die sich selbst ihren Wohn- bzw. Lebensraum schaffen wollen, Steine in den Weg oder Fundamente an die Räder zu legen! Selbstbestimmtes und würdiges Wohnen muss möglich sein!

Wir fordern die Gemeinde Wien auf, für die beiden Wagenplätze und für die Gruppe Hausprojekt geeignete leerstehende Objekte auf Selbstkostenbasis zur Verfügung zu stellen.

Das ist aber nicht unsere zentrale Forderung, denn wir wollen keine Privilegien für uns, wir arbeiten für das Ende der Herrschenden und ihrer Verhältnisse.

Winter.sonn.wend.party.

Dez
19

Sonnwende mit Saunaeröffnung

Am 21.12. – Montag – am Wagenplatz. Ab 18 Uhr: Kühle Luft, heiße Drinks, großes Feuer und Sauna-Eröffnung!

BESCHEID an die Verantwortlichen der Stadt Berlin

Okt
23

Sie werden hiermit aufgefordert den Bewohner_innen des Wagenplatzes Schwarzer Kanal eine dauerhafte und für dessen Bewohner_innen als geeignet befundene Liegenschaft innerhalb von zwei Wochen nach Veröffentlichung dieser Solidaritätserklärung zur sofortigen Bewohnung freizugeben. Bei Verzug müssen Sie damit rechnen, dass diese Forderung – ohne vorhergehende Mahnung – zwangsweise eingetrieben und im Fall ihrer Uneinbringlichkeit die Ersatzbesetzungsstrafe vollstreckt wird.

BEGRÜNDUNG: Der Berliner Wagenplatz Schwarzer Kanal muss bis spätestens Dezember seinen Platz aufgeben, weil eine private Baugesellschaft das Grundstück als Zufahrt für ihr Bauvorhaben beansprucht. Da ein Umzug mitten im Winter besonders belastend, wenn nicht unmöglich, ist, sind Sie aufgefordert, dem Wohnprojekt eine dauerhafte und für dessen Bewohner_innen als geeignet befundene Alternative ehestmöglichst zur Verfügung zu stellen. Wir, die Wagenburg Hafenstraße in Wien, erklären uns solidarisch mit den Berliner Wagenmenschen.

RECHTSMITTELBELEHRUNG: Sie haben das Recht gegen diesen Bescheid Einspruch zu erheben. Der Einspruch ist innerhalb von zwei Wochen vor Veröffentlichung dieser Solidaritätserklärung schriftlich oder mündlich bei uns einzubringen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Solidarität mit der Akademie der bildenden Künste

Okt
21

Wir, die Wagenburg Hafenstraße erklären uns mit den Anliegen der Studierenden, Lehrenden und dem allgemeinen Personal der Akademie der bildenden Künste Wiens solidarisch.

Am Donnerstag soll die Leistungsvereinbarung 2010-2012 zwischen Akademie und Wissenschaftsministerium beschlossen werden. Die Proteste richten sich vor allem gegen die umstrittene Bachelor/Master-Struktur, die gegen den ausgesprochenen Willen von Lehrenden und Studierenden der Akademie eingeführt werden soll. Darüberhinaus sollen ökonomisch „weniger relevante‟ Diplomstudien abgeschafft werden. Um dies durchzusetzen hat das Ministerium freie Kontrolle darüber wie weit der Geldhahn geöffnet wird.

Die immer weitergehende Verschulung der Universitätsbildung und die Ausrichtung der Studien nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten vermindern die Qualität von Forschung und Lehre erheblich, davon sind europaweit alle Universitäten betroffen!

Aufruf!

Am Donnerstag, 22. Oktober, 12:00 Sigmund-Freud-Park (vor Votivkirche, U2 Schottentor), findet eine Spontandemonstration statt, zu der alle Studierenden des Kontinents aufgerufen werden:

  • Solidarität mit den Studierenden, Lehrenden und dem allgemeinen Personal der Akademie.
  • Ausfinanzierung der Unis
  • Echte Demokratisierung der Unis
  • Abkehr vom Weg der Verschulung auf allen Universitäten
  • Freier Bildungszugang und freie Bildungs-WAHL, vor allem keine Zugangsbeschränkungen für Masterstudien. Mehr Platz statt weniger Studierende – Platz und Gusch!
  • Abschaffung und Unterlassung von Studieneingangsphasen und Studiengebühren
  • Politische und privatwirtschaftliche Unabhängigkeit von Lehre und Forschung
  • Beheben der untragbaren Studien- und Dienstverhältnisse
  • Offenlegung der geheimgehaltenen Leistungsvereinbarungen

Montagscafé mit Finissage

Okt
1

Montag, 05.10.2009, beginnt das Montagscafé ebenfalls ab 16:00 und die kurzfristig verlängerte Ausstellung über Fahrende endet mit einer Finissage. Alle Interessierten sind eingeladen zu Musik, Film und Getränken.